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foto 6 lauo 2lVorbei am Ziel zu neuen Zielen
6. Ludwig-Leichhardt-Trail Ultralauf

Ja, da war schon etwas Wehmut dabei, als wir am Nachmittag des 15. Februar 2019 am Schloss Branitz vorbeiführende Streckenmarkierungen angebracht haben. Dieses wunderschöne ehemalige Ziel unseres Laufevents ist (für uns) Geschichte, nun geht es ein paar Kilometer weiter zu einem neuen Ziel.
Trotzdem machte am darauffolgenden Tag der eine oder andere Wiederholungs-Teilnehmer unseres Laufes das Übliche: ein Foto auf der Schlosstreppe, eine witzige Idee! Aber halt, soweit sind wir noch lange nicht!

Wer unseren Lauf / diese Webseite verfolgt, weiß Bescheid: nachdem wir durch unseren ehemaligen gastronomischen Partner mehrfach „gelinkt“ worden sind, hatte wir für die 2019er Auflage einen neuen Partner gesucht und mit Wolfgang Moritz und der Vereinsscheune Haasow auch bald gefunden. Ein Glückstreffer, wie sich herausstellen sollte.
Problem jedoch: wir mussten den bisher als Führe dienenden Ludwig-Leichhardt-Trail-Radweg mit Streckenmarkierungen verlängern, unsere Logistik umwälzen und, und, und – ach, Quatsch, eigentlich war das kein Problem. Klar, etwas mehr Arbeit, etwas andere Arbeit, mehr aber auch nicht!

Das wir trotzdem einen kleinen Patzer hingelegt haben, wird man uns hoffentlich verzeihen! Zwar waren morgens gegen 7 Uhr -3°C und die Wälder und Felder bei klarem Himmel mit weißem Raureif märchenhaft schön bedeckt – aber wir hatten vergessen, uns darum zu kümmern, dass es auch so bleibt! Und so wurde aus unserem „knallharten Winterlauf“ (mal ehrlich, mehr Winter als mitten im Februar kann man in unserer Region nun wirklich kaum erwarten!) bei ca. + 14°C und strahlendem Sonnenschein ein „Start in den Frühling“, wie er im Bilderbuche steht.

Unsere 60 Teilnehmer ließen sich von der angekündigten Wärme nicht beirren, stimmten sich wie üblich bei Trebatscher Fastnachtsmusik auf den Lauf ein und waren pünktlich um 9:30 Uhr unterwegs. Neu in diesem Jahr: nur wenige Meter weiter bildeten die Zamperer des Örtchens Sawall eine Gasse, die ein Teil unserer Starter unter Jubelgeschrei und Laola passieren musste. Das war dann schon eine ordentliche Gänsehautstimmung!

Die Führung des Rennens hatten sofort Uwe Laenger, Sieger des Vorjahres, und Thomas Sacher übernommen und sich deutlich vom Hauptfeld abgesetzt, bei den Frauen lief Mehrfachsiegerin Marita Wahl führend souverän ihr Tempo.

Im Feld dahinter aber das gewohnte Bild: Ultralaufen als Genuss, entweder am persönlichen Leistungslimit oder aber eben ganz gemütlich durch die herrliche Landschaft. Dazu fabelhafte Stimmung an den Verpflegungspunkten, die gefühlt von Jahr zu Jahr besser werden, und erfreulich in diesem Jahr: an unserem Fotopunkt in Byhleguhre, hier hatte dieses Mal ein sorbisches Trachtenpaar gewartet, ist wirklich jeder zum Fotoshoting stehen geblieben. Und auch Wodka hatte anschießend wieder aus der Flasche gefehlt ;)
Das war dann nach 2018 ein weiteres Mal ein Fotopunkt, der auf die Geschichte und Traditionen des sorbisch-wendischen Gebietes, das wir durchlaufen, erinnert.

Vor dem neuen Finale gab es eine weitere Neuigkeit unseres Laufes – einen dritten Verpflegungspunkt bei km 49,5. Den hatten wir wegen der hohen Temperaturen kurzfristig eingerichtet – und damit wohl alles richtig gemacht! Denn gegen 16 Uhr kommt die Info unserer Helfer: die Getränke sind gleich alle! Und was machen sie? Ab in den Supermarkt, nachgekauft! Das klingt nicht sonderlich spektakulär, aber das was dem folgt, ist es irgendwie schon: als wir den Einkauf aus der Rennkasse bezahlen wollen, wird abgewinkt: „Lasst mal gut sein, das macht uns richtig Spaß, das geben wir gerne!“
Folge des Ganzen: diesen Punkt, der ca. 5 km vor dem Ziel auch „für den Kopf“ der Teilnehmer sehr günstig angesiedelt ist, wird es voraussichtlich auch bei den folgenden Auflagen geben.

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Der Weg durch den wunderschönen aber auch verwirrenden Branitzer Park, durch die anschließende landschaftlich sehr reizvolle „Englische Allee“ und die letzten ca. 800 etwas trailigen Meter war perfekt ausgeschildert.
Uwe Laenger, der sich schon vor dem Marathonpunkt allein abgesetzt hatte, kam nach 4:10 Std., gefolgt von Thomas Sacher in 4:25 Std. und Göran Kruse und Max Bisanz nach 4:45 Std. gemeinsam auf Platz drei liegend im neuen Ziel an. Knapp dahinter mit 4:47 Std. folgte Heiko Brehmer und dann schon, 4:54 Std. standen auf der Uhr, lief die Siegerin, Marita Wahl, die unseren Lauf das dritte Mal für sich entscheiden konnte, in Haasow ein.

In den folgenden fast vier Stunden erreichten fast alle Teilnehmer das neue Ziel, nur eine sehr erfahrene Ultraläuferin hatte bereits nach 10 km in Goyatz feststellen müssen, dass heute nicht ihr Tag war. Sicherlich schade auf der einen Seite, aber andererseits auch ein ganz starker Ausdruck dafür, was uns Ultraläufer auszeichnet: wir wissen, was wir tun und sind bereits, es zu lassen, wenn berechtigte Zweifel am Gelingen bestehen!

Zum Zielort, oder besser Veranstaltungsort, denn hier beginnt ja der Lauftag, bleibt zu sagen: hier haben wir ein tolles Objekt – beste Bedingungen mit hochqualitativen sanitären Anlagen und warmen Wasser auch für die letzten Läufer - und mit Wolfgang Moritz und Team einen umsichtigen und sehr netten Partner gefunden, ein Glückstreffer eben!

Sofort nach Einlauf der letzten Starterin gab es die gewohnte Siegerehrung, bei der jeder, der noch anwesend ist, seine persönliche Urkunde unter dem Beifall aller Starter in Empfang nehmen konnte und – in diesem Jahr dann endlich – unser großes Abendbuffet.

Was für ein toller Lauftag!

Und genau deswegen war da keine Spur von Wehmut mehr, als wir am 17. Februar, dem Tag nach unserem Lauf, die Streckenmarkierungen im Bereich unseres ehemaligen Ziels wieder entfernt haben! Am 14. Februar 2020 kommen sie wieder ran!

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 Mehr Bilder findest du in der Galerie               Hier geht es zu den Ergebnissen

Auch in diesem Jahr WOLLEN wir DANKE sagen:

Kerstin Roßberg – Einweisung in Goyatz, Zieleinlauferfassung
Almuth Bergmann – VP 1, Foto km 4, Ziel und Siegerehrung
Andreas Bäsig – Foto VP 1
Dirk Fechner und Partnerin – VP 1 und VP 3
Franziska Hoffmann und Max Bergmann als sorbisch-wendisches Trachtenpaar
Vanessa Lau – Foto am Fotopunkt
Carola und Volker Vogt – VP 2, Foto,
Katrin und Steffen Suski – VP 3, Foto
Gunnar Arndt –als geduldiger und unterhaltsamer Schlussfahrer.

Ganz besonderer Dank gilt zudem
Wolfgang Moritz und seinem Team der Vereinsscheune Haasow, die uns herzlich aufgenommen und bestens betreut haben
und wieder einmal den Trebatscher Zamperern für den tollen Empfang und die Aufwärmphase, selbst wenn die in diesem Jahr leider etwas kurz geraten war.

Zwar zuletzt genannt, aber nicht zuletzt gemeint:
Dank gilt auch den Spendern und Sponsoren,
Dr. Thomas Porstner, Carola und Volker Vogt, Hans-Joachim Pohle, Dr. Diethardt Steinbrecher, Kerstin Schröer, Martin Woitynek, Martina und Gaston Prüfer,
durch Verzicht auf Helfergelder:
Carola und Volker Vogt, Dirk Fechner und Partnerin, Andreas Bäsig, Katrin und Steffen Suski, Gunnar Arndt, Kerstin und Volker Roßberg, Almuth und Aldo Bergmann

sowie der Biella Falken GmbH und der point S Reifen- & Autoservice Lehnigk GbR.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Sponsoren, Spender und Partner unseres Laufes 2020

Private Spenden: Carola und Volker Vogt,  Dr. Thomas Porstner. Dr. Diethard Steinbrecher, Martin Woitynek, Hans-Joachim Pohle
230 Euro
Finanzielle Zuwendungen von Firmen:
Prüfer Elektro GmbH, Pfarrstrasse 142, 10317 Berlin
Apotheke am Hain, Bergstraße 7, 15907 Lübben/Spreewald

350 Euro

Sachzuwendungen von Firmen:

reifen lehnigk BIELLA Falken GmbH